Montag, 28. Mai 2012

Fussball können sie besser

- die Schweizer, die gerade gegen eine Deutschland-Mannschaft hoch gewonnen haben. Besser als Krimi eben.
Das gilt zumindest, wenn man Dürrenmatt vergisst und stattdessen den Tatort vom 28.5. anschaut. Behäbig, unprofessionell, langweilig, dröge, spannungsfrei - was immer Ihnen so an Verdikten einfällt, passt hier. Weil das Thema kitzlig zu sein scheint, müssen die Schauspieler um so lauter schreien. Gehört das zur Rolle?

Der erste Schweizer Tatort war auch nicht viel besser. Vielleicht liegt es daran, dass man in Luzern spielt? St. Moritz wäre weltläufiger...


Samstag, 19. Mai 2012

München sieht rot


Das Endspiel München (rot) gegen Chelsea (blau) findet nicht nur im Stadion statt.Schon seit Tagen läuft die Marketing-Maschine: "Wir wollen ganz München in rot sehen!" Was da an Fahnen, Trikots und anderen Utensilien verkauft wird, füllt die Kasse auch schon ein bisserl. Die wahre Faszination löst aber erst die Beobachtung aus, wie viele da mitmachen und wie selbstverständlich sie sich ernst nehmen.




Dienstag, 1. Mai 2012

So nicht!


Mag ja sein, dass das bei sehr viel Durst auch schmeckt. Aber die Zukunft des Bierbrauens ist das nicht.
Versuchen Sie mal einen Schluck "Zartbitter" von Hoepfner, ein "Vatertagsbier" in der Kulturbrauerei Heidelberg, ein Wartmanns Choco Stout oder eine der hochinteressanten Spezialitäten von Braufactum - Biere, die Sie vielleicht nicht immer und schon gar nicht überall bekommen, aber die dem Gaumen Besonderes und Überraschendes bieten.
Dann wissen Sie, wo der Bartel den Most holt...
(Übrigens gibt's bei uns zu Hause heute Maibock!)

Sonntag, 29. April 2012

Magnolien-Blüte


Als mein Urgrossvater einen Magnolienbaum in seinem Garten pflanzte, konnte er nicht wissen, dass drei Generationen danach das Bild einer Blüte im Internet veröffentlicht werden würde.
Aber er hat eines der besten Architekturbüros beauftragt, schöne Pflanzen in dem von diesem entworfenen Garten gesetzt und ein Haus gebaut, das nun schon ein Jahrhundert überstanden hat. Nachhaltige Strategie eben!
Das brauchen wir immer noch.
Und nebenbei freuen wir uns, dass der Frühling kommt!

Sonntag, 8. April 2012

Der härteste Job in der Musik


Natürlich kann man streiten, was der härtesten Job ist. Sie nach momentanem Leidensdruck wird Mancher diesem Titel für sich beanspruchen. Heute habe ich auch einen Kandidaten.

Ulrich Wagner hat das Konzert "Preisgekrönt" in der Reihe "N8klänge" des Badischen Staatstheaters dirigiert. Dazu muss daher die Partituren sechs verschiedener Komponisten studieren, alles Schüler des inzwischen weltberühmten Wolfgang Rihm, die Töne erfunden haben, Die es zuvor vielleicht noch gar nicht gegeben hat vorher und Instrumente verwenden, die man im Staatstheater noch nie gespielt hat. Wagner musste seine Musiker auf Wege führen, die sie noch nie gegangen waren und die vielleicht in den Sumpf führen würden oder ins Feuer. Das Bild zeigt die Intensität dieser Zusammenarbeit.

Über 100 Zuhörer kamen zu diesem Ereignis, Auch das schon Eine kleine Überraschung in dieser Zeit, wo jeden Abend viele Veranstaltungen um die Gunst des Zuhörers streiten. Es hat sich gelohnt!



Musik in den Straßen der Stadt

Kai Christiansen hat mir seine neueste Idee vorgestellt: München mit Musik erfüllen! Das geht ganz einfach, er will nur 20 oder 30 Pianos auf den Straßen aufstellen und dann dürfen alle so viel spielen, wie Sie  möchten. Schade, dass ich nicht selbst spielen kann, da würde ich gerne mitmachen!

Eine Parallele Sie herzlich zu dem jährlich stattfindenden Festival: "Musik in den Häusern der Stadt", Bei dem die Hoepfner-Stiftung in diesem Jahr teilnehmen wird.

Also: Suchen Sie Ihre altes Klavier auf dem Speicher, lassen Sie es Stimmen und stellen Sie es Christiansen zur Verfügung!