...hat sich dieses Haus bewegt, obwohl die 90 m langen Tunnel-Bohrmaschine in den letzten Wochen in der Tiefe daran vorbeigefahren ist. Jedenfalls ergab die Laser- genauere Vermessung keine Unregelmäßigkeiten. Und die Vibrationen waren gering.
Natürlich sind wir erleichtert, dass es gut gegangen ist. Und wir erlauben uns, den Bauherrn KASIG auch einmal zu loben. Ärger kriegt er ja anderswo genug!
Samstag, 10. Januar 2015
Donnerstag, 8. Januar 2015
Samstag, 29. November 2014
Kaum zu glauben...
Das Alte Malzwerk kommt in Baustufe 2 - bald werden hier wieder ausgefallene Loftbüros im Industriedesign für besondere Firmen entstehen!
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Montag, 27. Oktober 2014
Lichtwert Fotowoche
Jährlich feiert Lichtwert, der Verein für anspruchsvolle Fotografie, sich selbst. Die Fotowoche zeigt Bilder der yMitglieder, bringt Workshops mit (welt-) bekannten Fotografen, präsentiert Aktionen und Shootings.Dieses Jahr freuen wir uns wieder auf ein tolles Programm!
Die erste Vernissage und die Vorträge einiger Mitglieder ("Best of Lichtwert") waren jedenfalls schon mal sehr gut besucht.
Sonntag, 19. Oktober 2014
Die Inszenierung ist der Star
Hans Krása vollendete die Oper "die Verlobung im Traum" nach einer Posse von Dostojewski im Jahre 1930. Es geht um eine Mutter, die die Wagenpanne eines durchreisenden Fürsten zum Anlass nimmt, ihre Tochter zu verkuppeln. Oder vielleicht geht es auch um eine Tochter, die sich nicht aus den Fängen ihrer übermäßig bestimmenden Mutter befreien kann und zwischen ihrer Liebe und der Vernunft hin- und hergerissen wird. Aber eigentlich geht es um einen alternden Fürsten, der noch einmal jung sein möchte und sich nur allzu willig verführen lässt, um diesen Traum auszuleben.
Mindestens drei Geschichten laufen da nebeneinander und durcheinander, und die von Zitaten und Anspielungen gespickte Musik bildet diese Parallelität souverän ab. Man glaubt, Gershwin zu hören oder Schostakowitsch, sogar ein wenig Belcanto aus der italienischen Oper und gleich darauf wieder atonaler Expressionismus scheinen Pate gestanden zu haben. Wäre nicht die Laufschrift über der Bühne zu sehen, dann würde man schnell den roten Faden verlieren, denn das Libretto durch dieses gewaltige und doch unterhaltsame Durcheinander spielt mit den Ebenen wie ein Jongleur, der als Einziger den Durchblick behält. Den Sängern wird viel Beweglichkeit abverlangt, auch ihrer Schauspielkunst.
Mindestens drei Geschichten laufen da nebeneinander und durcheinander, und die von Zitaten und Anspielungen gespickte Musik bildet diese Parallelität souverän ab. Man glaubt, Gershwin zu hören oder Schostakowitsch, sogar ein wenig Belcanto aus der italienischen Oper und gleich darauf wieder atonaler Expressionismus scheinen Pate gestanden zu haben. Wäre nicht die Laufschrift über der Bühne zu sehen, dann würde man schnell den roten Faden verlieren, denn das Libretto durch dieses gewaltige und doch unterhaltsame Durcheinander spielt mit den Ebenen wie ein Jongleur, der als Einziger den Durchblick behält. Den Sängern wird viel Beweglichkeit abverlangt, auch ihrer Schauspielkunst.
Der Star des Abends im Badischen Staatstheater aber ist die Inszenierung (Regie: INGO KERKHOF). Wie da Traum auf Wirklichkeit trifft, wie das bunte Leben sich in das karge Heim der dominanten Mutter hineinschleicht und dann dort breitmacht, wie aus dem dümmlichen Fürsten ein altersweiser Philosoph wird, das ist sehenswert. Bei aller Spritzigkeit und bei allem Durcheinander bleiben die Entwicklungslinien der Personen doch immer klar. Notfalls wird sie vom bunten Ballett (phantasievolle Kostüme: INGE MEDERT) weiter gezeichnet. Unser Bild zeigt eine der optisch überzeugenden Szenen: Die geplatzte Verlobungsfeier.
Ein unterhaltsamer Abend, ein bisschen philosophisch und sehr musikalisch!
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